"Wenn wir unsere Richtung nicht ändern, werden wir dort ankommen, wohin wir gehen."

Christine Barnowski
Ansprechpartnerin „Kindergärten“

Thomas Buchner
Ansprechpartner „Schule“

Der Lesekreis trifft sich in der Regel einmal im Monat, jeweils mittwochs, 20 Uhr im Pavillon.
Hier die nächsten Termine:

29. Januar
12. Februar
18. März
22. April
20. Mai
03. Juni

"Theosohie, Kapitel: Die drei Welten, V. Die physische Welt und ihre Verbindung mit Seelen- und Geisterland"

PERSPEKTIVWECHSEL

Advent heißt Warten
Nein, die Wahrheit ist
Dass der Advent nur laut und schrill ist
Ich glaube nicht
Dass ich in diesen Wochen zur Ruhe kommen kann
Dass ich den Weg nach innen finde
Dass ich mich ausrichten kann auf das, was kommt
Es ist doch so
Dass die Zeit rast
Ich weigere mich zu glauben
Dass etwas Größeres in meine Welt hineinscheint
Dass ich mit anderen Augen sehen kann
Es ist doch ganz klar
Dass Gott fehlt
Ich kann unmöglich glauben
Nichts wird sich verändern
Es wäre gelogen, würde ich sagen:
Gott kommt auf die Erde!

Und nun lest den Text noch einmal von unten nach oben!

Liebe Freunde, Weggefährten, Mitstreiter, Kollegen,
seit ziemlich genau 7 Jahren existiert der Anthroposophisch Pädagogische Lesekreis an unserer Rudolf Steiner Schule Hagen. Er trifft sich in der Regel einmal im Monat. Initiiert wurde er damals von Thomas Buchner und Wolfgang Saßmannshausen, mit der Idee Schule und Kindergärten näher zu bringen, und die Zusammenarbeit mit unserer gemeinsamen pädagogischen Grundlage zu stärken.

Zu Beginn waren wir eine ca. 20 Menschen große Gruppe. Bunt gemischt, aus Lehrern, Erziehern und Eltern. Wir lasen, diskutierten und rätselten über Rudolf Steiners Texte:

  • "Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft"
  • "Wie kann die seelische Not der Gegenwart überwunden werden?"
  • "Die praktische Ausbildung des Denkens"
  • und aktuell die "Theosophie"

Im Laufe der Zeit schrumpfte die Gruppe immer mal wieder zusammen, vergrößerte sich wieder und hatte eine kleine eigene Dynamik, an der man sich freuen konnte. Im letzten Jahr jedoch minimierte sich der Kreis auf 5 Menschen. Es ist der Zeitgeist, der uns trifft. Alles ist laut und schrill. Wir kommen nicht mehr zur Ruhe. Wir finden nicht mehr unseren Weg nach Innen. Es fällt uns schwer, uns auf das auszurichten, was auf uns zukommt. Die Zeit rast. Uns fehlt der Glaube etwas ändern zu können.

Auch uns übrig gebliebenen geht es nicht anders!

Und trotzdem versuchen wir 1x im Monat unseren Schweinehund zu überwinden. Wollen die HOFFNUNG nicht aufgeben, dass man etwas bewegen und verändern kann. Ganz einfach, weil wir die Erfahrung gemacht haben, dass uns die Abende KRAFT geben. Sei der Kreis noch so klein. War der Tag noch so anstrengend. Ist man noch so frustriert, müde, wütend, erregt, erledigt. Deshalb unser Aufruf an ALLE, die wir erreichen können: Versucht es auch einmal. Lest euer Leben Rückwärts. So wie man das Gedicht rückwärts lesen kann.

Wechselt die Perspektive!
Sucht Hoffnung, Kraft, Wissen, Fragen, Antworten, Mut, Leichtigkeit, Glaube, Ruhe......in den Grundlagen, die uns alle verbindet. In den Schriften Rudolf Steiners.

Wir laden euch alle herzlichst ein, einen neuen Schritt zu wagen. Welcher Zeitpunkt trifft sich besser als der Jahreswechsel! Wir wollen alle erreichen, die etwas bewegen wollen, also gebt die Termine weiter. Teilt sie in euren Konferenzen, in eurem Freundeskreis, in der Elternschaft, in euren Familien.

Für den Lesekreis
Christine Barnowski