Tag der offenen Tür am Samstag, 6. Oktober 2018

Die richtige Schule für die eigenen Kinder zu finden, ist heutzutage angesichts der Fülle an Möglichkeiten gar nicht so leicht. Stehen Sie vor dieser Wahl, hilft es nur, sich gut zu informieren. Sich bei uns gut zu informieren, dazu möchten wir Sie einladen! Besuchen Sie unsere Schule am Tag der offenen Tür und gewinnen Sie einen ersten Eindruck davon, wie wir lernen und leben.

Besuchen Sie die Monatsfeier und erleben Sie Darbietungen auf der Bühne aus den verschiedenen Klassen und Unterrichten. Werfen Sie danach einen Blick durch die Türen der Klassen und erleben dort Kinder und Lehrer bei der Arbeit. Treffen Sie Lehrer, Eltern und Schüler der Schule am Infostand und stellen  Sie dort Ihre Fragen. Erfahren Sie, dass der Besuch einer Waldorfschule gar nicht so teuer sein muss. Lassen Sie sich berichten, dass Ihr Kind bei uns gut versorgt wird bis zum Abitur, die Schule aber auch früher mit einem mittleren Bildungsabschluss verlassen kann. Nehmen Sie an einer Schulführung mit Schülern der Oberstufe teil. Verschaffen Sie sich ein Bild über die Arbeit in der Oberstufe, auch wenn es für Ihr Kind bis dahin vielleicht noch ein langer Weg ist  —
Sie merken, wenn Sie uns am 6.10. besuchen kommen, werden Sie viel zu tun haben!

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Weitere Termine


Alle öffentlichen Monatsfeiern
im Schuljahr 2018/19:

06. Oktober 2018
incl. Tag der offenen Tür

08. Dezember 2018

23. März 2019

25. Mai 2019
incl. Infotage

 

Hinweis


Bitte schalten Sie aus Respekt vor der Leistung der Schüler und Schülerinnen Ihre Mobiltelefone aus. Nutzen Sie die kurzen Pausen zwischen den Darbietungen für das Verlassen oder Betreten des Saales. Nehmen Sie bitte keine Getränke mit in den Veranstaltungsraum.

DANKE!

Woher kommt der Name Monatsfeier?

Seit der Begründung der ersten Waldorfschule im Jahr 1919 sind Monatsfeiern ein fester Bestandteil an jeder Waldorfschule. Es gab zu dieser Zeit im württembergischen Schulgesetz eine Regelung, nach der an jedem ersten Montag im Monat schulfrei war. Rudolf Steiner regte an, diesen Tag für eine Schulfeier zu nutzen. Die Schüler sollten sich gegenseitig das im Unterricht erarbeitete zeigen.

Mittlerweile haben sich die Schulgesetze so geändert, dass es zwar keinen schulfreien Montag, dafür aber überwiegend schulfreie Samstage gibt. An diesen finden in unserer Schule nicht mehr monatlich, sondern in der Regal 4 x jährlich eine öffentliche Monatsfeier statt. Am Freitag davor versammeln sich alle Klassen im Pavillon der Schule und zeigen sich gegenseitig, was sie erarbeitet haben.

Die Monatsfeier einer Waldorfschule ist ein hervorragend geeignetes Übungsfeld für das Interesse an den Mitschülern und somit an den Mitmenschen überhaupt. Die Älteren lächeln, wenn sie in den Darbietungen der unteren Klassen Motive wiedererkennen, mit denen sie selber einst gearbeitet haben. Die Jüngeren empfinden vor den Leistungen der höheren Klassen manchmal wirklichen Respekt und erfahren dabei, dass auch sie einmal diese Dinge können werden. Für die Großen ist die Monatsfeier vor allem eine Rückschau, für die ganz Kleinen eine Vorschau. Für die Schüler der Mittelstufe ist sie beides zugleich. Für jeden einzelnen Schüler stellt ein Auftritt gewisse Anforderungen, die bewältigt sein wollen und die wiederum ermutigen, wenn sie gemeistert werden.

Auch für die Lehrer stellt die Monatsfeier eine Herausforderung dar. Wenn die Beiträge geplant werden, ist manchmal kaum abzuschätzen, wie weit die Klasse im gemeinsamen Übungsprozess voranschreiten kann. Wird das Geübte gelingen? Wie viel Werkstattcharakter darf es haben? Bringt vielleicht ein Einzelner die ganze Gruppe durcheinander? Einer gelungenen Aufführung sieht man die Hürden, die überwunden werden mussten nicht an. Andererseits bietet eine Aufführung einen nicht zu unterschätzenden Ansporn, denn die Kinder, besonders die jüngeren, freuen sich sehr, wenn sie zeigen dürfen, was sie gelernt haben. Manchmal kann man als Lehrer nur staunen, wie einzelne Schüler regelrecht über sich hinauswachsen oder wie eine ganze Klasse gemeinsam einen Schritt vorwärts geht.

Im Alltag einer Schule gibt es wohl kein besseres Mittel, die Schüler, Eltern, Lehrer und Gäste über das tägliche Leben in den verschieden Klassen zu informieren, als gerade die Monatsfeier. Als Eltern freut man sich in der Regel, die eigenen Kinder innerhalb ihrer Klasse zu erleben. Gleichzeitig kann man einen Eindruck gewinnen von dem, was an der Schule lebt. Dadurch, dass fast alle Fächer einen Einblick in ihre pädagogische Arbeit gewähren, stellen Monatsfeiern für die Schule eine besondere Möglichkeit dar, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren.